Dienstag, 29. November 2011

3X Büddel-Büxen-Look

Hier mal 3 Outfits auf Basis des geänderten Hosenschnittes Burda Nr. 7535-V (ich finde den irgendwie richtig gut und auch sehr bequem!):




Die ersten beiden Hosen sind länger und der untere Saum ist gerade. Alle Hosen haben Taschen (Hosen ohne Taschen gehen gar nicht!). Die letzte Hose hat den asymmetrischen Beinabschluss der original-Hose, aber oben einen normalen Hosenschlitz mit Reißverschluss und ist kürzer, damit man sie gut mit Stiefeln tragen kann (und man damit nicht durch eventuell drohenden Schnee schleift. . 
Die Schnitte der ersten beiden Jacken habe ich mit Garment Designer erstellt, beides der gleiche Schnitt, allerdings der untere Saum auf unterschiedliche Weise zipfelig. Sehr kuschelig und bequem. Und aus Fleece, von dem mal wieder vom Versender so reichlich geliefert wurde, dass ich davon wohl noch mal was machen kann.

Montag, 28. November 2011

Antonia

Gut 4 Monate habe ich immer mal wieder an diesem Tuch gestrickt. Es war mein Mitnahmeprojekt, so dass ich es nur sehr unregelmäßig mal in die Finger bekommen habe. Gestern ist es endlich fertig geworden, das Tuch "Antonia" von "die Wollust":


Das Garn ist eine von den Wollmeisen, die ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen hatte. Gestrickt ist es mit Nadelstärke 5. Leider haben mir zum Schluss hin gut 20 Meter Garn gefehlt, so dass ich die letzte linke Reihe und die Abkettreihe mit einem farblich passenden Sockengarn gemacht habe.

Die Spanndrähte, die man oben auf dem Bild sieht, sind übrigens Fiberglasstäbe aus dem Drachenbau, 2 Meter lang und 2 mm Durchmesser (zu beziehen sind die z.B. bei "Pattevugel" in der Zülpicher Str. 314 in Köln).
 
Ich benutze die gerade zum ersten Mal und bin ganz angetan davon. Das Material ist nicht so glatt, dass das Gestrick darauf herumrutschen würde, und die Stäbe sind flexibel, kehren aber nach dem Entspannen wieder in ihre ursprüngliche gerade Form zurück. In Form gehalten werden sie oben durch ein paar Stecknadeln auf den darunterliegenden Styrodurplatten. 

Montag, 7. November 2011

Kastenpulli

Eine Hommage an die 80er ... aber tatsächlich nicht ganz so extrem unförmig wie damals.


Das Garn ist das gleiche, aus dem ich auch den Olivia-Pullover gemacht habe, davon hatte ich locker noch 250 g übrig, die ich für diesen Pullover hier verbraucht habe. Der Kragen ist aus selbstgesponnenem Art-Yarn (Wolle/Sari-Seide in Streifen gerissen/ lila Baumwollborte in Fetzen). Das Garn wurde einfach nur im Kreis um den Ausschnitt herum aufgenäht.

Burda NR. 7535-V Probemodell

Ich bin mal wieder am experimentieren mit Burda-Hosenschnitten. Diesmal hat es mir die Ballonhose NR. 7535-V angetan. Da ich durchaus die Gefahr sah, dass das vielleicht überhaupt nicht das Richtige für mich sein könnte, habe ich erst mal ein Probemodell aus gut abgehangenem Stoff (der noch von meiner vor über 20 Jahren verstorbenen Großmutter stammte) gemacht.  Ich bin mit dem Ergebnis wesentlich zufriedener als ich gehofft hatte:





Die Schuhe sind natürlich jetzt nicht unbedingt diejenigen welchen, die dazu getragen werden sollten ... aber sie waren die nächstgreifbaren, in Filzpantoffeln hätte das vielleicht noch einen Tick seltsamer ausgesehen.

Was ich an der Hose mag ist, dass ich tatsächlich mal eine Taille habe. Und sie ist unglaublich bequem. Die Lösung mit dem Abnäher auf Kniehöhe, die den Saum innen so hochzieht ist etwas fragwürdig, vielleicht werde ich mir da noch etwas anderes überlegen, mal sehen. Und wenn ich die Hose demnächst mal als "Nichtprobemodell" mache, dann bekommt sie auf jeden Fall vorne Taschen. Hosen ohne Taschen gehen nämlich gar nicht.

Mittwoch, 2. November 2011

Träume werden wahr ...

Es gibt sie ja tatsächlich, die wilden Phantasien, die in der Realität genauso gut sind, wie man sie sich zusammengeträumt hat!

Klingt spektakulär, ist es aber nicht, heute hatte dieses Gerät für seinen angedachten Einsatzzweck endlich seinen ersten Auftritt:


Ich habe tatsächlich eine Bügelpresse, mit der ich Einlagen super bequem und gut aufbügeln kann! Und es ist wirklich so klasse, wie ich es mir vorgestellt habe. Selten hat mich ein Haushaltsgerät so in Verzückung versetzt. Und ich möchte mich noch tausendmal  bei der lieben Spenderin bedanken! Denk dran, Du hast noch was bei mir gut!

Dienstag, 1. November 2011

Dem Herdentrieb gefolgt

Da ausser mir anscheinend alle schon das Strickfilzen ausprobiert haben, musste ich natürlich beim letztwöchigen Angebot des aldiseits beliebten Discounters zuschlagen, damit ich endlich auch mitreden kann.

Gestrickt waren die Puschen dann auch unglaublich schnell, so um die 2 Stunden pro Stück, würde ich schätzen.

Bloß das Zwischenergebnis war ja nahezu beängstigend (oder eher lächerlich?):


Aber Hallo! Das Teil ist ja doppelt so lang und breit wie es später mal sein soll!
Aber die Rosskur in der Waschmaschine hat tatsächlich hinreichend Wirkung getan:


Das sieht schon passender aus. Mal sehen, wie die sich so anfühlen, wenn sie trocken sind. Zur Not können sie auch noch eine zweite Runde in der Maschine drehen, wenn sie mir nicht anliegend genug erscheinen.