Sonntag, 9. Dezember 2012

vegetarische Bolognese-Sauce

Wenn man die Bolognese für die Spaghetti mal vegetarisch versuchen möchte, dann kann man das Hackfleisch einfach durch kleingehackte Champignons ersetzten. Ein Pfund Champignons kleinhacken und eine Stunde stehenlassen, damit sie ein wenig braun anlaufen, sie  ersetzen ca. 1,5 Pfund Rinderhack. Sonst kann man sein stinknormales Bolognese-Rezept verwenden. In meinem Fall geht das so:

Die besagten Champignons in einer Pfanne anbraten, Überschüssige Flüssigkeit abgiessen. Zwei gehackte Zwiebeln dazutun und glasig werden lassen. Das ganze salzen. Dann kommen noch 2-3 klein gewürfelte oder zu kurzen Streifen geriebene Möhren dazu. 2 EL Tomatenmark dazu und 500g passierte Tomaten. Mit Sahne binden. Dazu dann eine Ladung italienischer Kräuter aus dem Froster. Und ordentlich Oregano. Und etwas Knoblauch, wenn man mag. Nach belieben nachsalzen und Pfeffern.

Ich war von dem Ergebnis wirklich positiv überrascht. Hätte ich nicht gewusst, dass da Champignons drin sind, hätte ich bestimmt gefragt, warum das Hackfleisch so einen anderen Biss hat als sonst. Geschmacklich war es wirklich erstaunlich ähnlich zu sonst.

Freitag, 7. Dezember 2012

Aber das wäre doch nicht nötig gewesen ... Teil 2

Das Wetter gibt sich betont winterlich:


Von nix morgens um 8 Uhr auf 20 cm um 17 Uhr. Und das, wo der mittlere Rosenstrauch noch voll am Blühen ist. 

Schnee macht sich in der Kölner Bucht immer besonders gut. Direkt vor meiner Arbeitsstelle geht eine winzige Steigung vom Bahnhofsparkplatz Richtung Haupstrasse hoch. Die 16 Uhr-Pendler mussten auf halber Höhe ihr Basislager aufschlagen. Anzuhalten um auf eine Straße einzubiegen und dann wieder wegzukommen ist auf spiegelglatter Straße nicht so einfach, schon gar nicht, wenn es etwas aufwärts geht. Ich bin dann lieber woanders lang gefahren.

Freitag, 23. November 2012

Hemdbluse Burda 7136-V

Eigentlich trage ich Blusen so gut wie nie. Um herauszufinden, ob das nicht vielleicht damit zusammenhängt, dass ich tatsächlich auch gar keine habe, die ich tragen könnte, habe ich gedacht, dass ich doch mal welche machen sollte. Erschwerend kam hinzu, dass das Stoffkontor so einen netten friedafarbenen Karostoff hatte, der mich schon seit Wochen irgendwie angegrinst hat.

Ein Blick in das Burda-Angebot ließ mich dann das Modell 7136-V auswählen. Ein richtiges Brot-und-Butter-Modell in den Varianten A und B, während die Variante C mit einem kleinen Stehkragen und einem gefältelten Plastron aufwartet. Eigentlich könnte man fast sagen, dass das zwei Schnittmuster in einem sind.

Abgesehen von den üblichen Änderungen habe ich hier das Armloch um ganze 4 Zentimeter im Umfang erweitert, indem ich einen Teil der bei mir immer notwendigen Schnitt-Verlängerung mit jeweils 2 Zentimetern im Armlochbereich von Vorder- und Rückenteil eingefügt habe. Ebenso wurden 2 Zentimeter Höhe in der Armkugel eingefügt. Das Armloch wäre sonst viel zu eng gewesen. Ein Effekt, den man von Burda-Schnitten überhaupt nicht so kennt, die sind doch eher für Riesen-Armlöcher bekannt. Ich kann nur empfehlen, bei Verwendung dieses Schnittes den Armlochumfang nachzumessen und mit dem Körpermaß zu vergleichen, sonst könnte man damit echt reinfallen.

 Das Bild oben zeigt die Variante C (links) und die Variante A nebeneinander.


Variante A ist eine Hemdbluse ohne viel Schnickschnack. Eigentlich gehört da noch eine Brusttasche drauf, aber da ich kein Freund von Hemdtaschen bin und ich keine Lust auf das Gehampel mit dem Karoverlauf hatte (da hatte ich beim Zuschneiden des Rests schon genug Hirnschmalz reingesteckt!), habe ich mir diese Tasche gespart. 


 Variante C des Schnittmusters kommt niedlich altmodisch daher mit den abgesteppten Falten am Brusteinsatz und dem kleinen Stehkragen. Fast möchte man einen Smoking dazu anziehen. Nicht auf dem Bild zu sehen, aber durchaus zum altmodischen Gesamtbild beitragend sind die Manschetten, die klassisch doppelt genommen werden. Ich habe sie so verarbeitet, dass sie mit einem Paar der Manschettenknöpfe aus meinem erstaunlich zahlreichen Fundus (immerhin habe ich ja sonst gar keine Hemden und Blusen!) zu schliessen sind. Auf jeden Fall passt die altmodische Art schön zu der Kopfbedeckung aus dem vorigen Posting.
Der verwendete Stoff stammt übrigens von "Azienda Tessile" in Rom, direkt am Torre Argentina gelegen. Mein Mitbringsel aus dem Rom-Urlaub letzten Monat. Es ist ein ganz ordinärer Baumwollbatist in der Farbe Chamois (hat da wer "beige" gesagt??? ;)), knittert leider ein bisschen. Aber das unterstreicht den antiken Look nur noch.

Donnerstag, 22. November 2012

Das Klischee bedienen

Ist das nicht ein netter Anblick?


Schon fatal, wenn man inmitten von Karnevalsläden wohnt. 
Hier bitte irres Kichern einfügen.

mein höchstpersönliches Rouladen-Rezept



Rouladen-Rezept mit gehackten Oliven


3-4 Scheiben Rinder-Rouladenfleisch
ca. ½ l Rinderbrühe (aus Fertigprodukt angerührt)
2-3 Zwiebeln
1 Becher Dr. Oetker Créme legère (o. ähnliches Produkt 150g)
½ Packung Iglo TK italienische Kräuter (o. ähnliches Produkt 25g)
2 EL Senf
1 Packung Frühstücksspeck/Bacon (ca. 100-125 g)
Ca 20 eingelegte grüne Oliven ohne Stein
1 TL Tomatenmark
Paprikapulver edelsüß
Salz
Pfeffer
2 EL Mehl zum binden


Die Oliven kleinhacken. Die Créme legère mit 2 EL Senf und 1TL Tomatenmark verrühren, die aufgetauten italienischen Kräuter und die gehackten Oliven unterrühren.
Eine Zwiebel dritteln oder vierteln (je nach Anzahl der Rouladen). Die andere (oder anderen beiden) kleinhacken.
Rouladen trockentupfen und mit der Créme legère-Mischung bestreichen. Die Baconscheiben darauf verteilen. Ein Zwiebelviertel oder –drittel darauflegen und einrollen. Roulade mit Piekern, Garn oder Rouladenklammern befestigen.

Roulade in etwas Öl oder Schmalz von allen Seiten im Schmortopf anbraten, die Zwiebeln dazugeben und glasig werden lassen. Dann mit Rinderbrühe angießen, bis die Rouladen  halb in der Brühe liegen und 2 EL Paprikapulver (gibt eine schöne dunkle Farbe der Soße) einrühren. Knapp 2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wenn gewünscht kann gegen Ende noch roter Paprika und/oder Champignons in der Soße mitgegart werden. Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 EL Mehl im Schüttelbecher mit etwas Wasser anmischen und zum Binden in die Soße rühren. Kurz aufkochen lassen, damit die Soße dick wird.  Mit den jeweils bevorzugten  Beilagen servieren.

Freitag, 16. November 2012

Cabanjacke Burda FashionLine-507A-DL

Ich habe mich immer mit meinen Mänteln rumgeärgert, wenn ich versucht habe, darin Auto zu fahren. Sie hindern einen in der Bewegungsfreiheit und man muss immer irgendwie viel zu viel Stoff um sich herumdrapieren. So kam ich also auf die Idee, ich könnte aus dem netten dicken Mantelflausch vom Stoffkontor mal eine warme Jacke nähen, die knapp über den Hintern geht und mich bequem im Auto sitzen lässt.
Eine kleine Suche nach einem Schnittmuster hat mich dann auf den Burdaschnitt FashionLine-507A-DL gebracht. Die Rückansicht fand ich sehr ansprechend (ich denke ja auch an die Leute, die mich am liebsten von hinten sehen ...). Aber von vorne ist das Teil im Original irgendwie weniger gelungen. Die untere Quernaht unterteilt die Figur an einer blöden Stelle, finde ich. Und was ein wirklich gravierender Fehler für eine Jacke ist, die man draussen anziehen will: Die hat ja gar keine Taschen! Das geht ja gar nicht. Da ich kein Verfechter der Theorie bin, dass man auf keinen Fall einen Schnitt ändern sollte, weil der Designer sich doch bestimmt was dabei gedacht hat, und ausserdem ist er ja Profi und überhaupt!!!, habe ich den Schnitt einfach abgewandelt. Es ist keine schwarze Magie, die unteren Vorderteile einfach mit dem Rest zu verbinden. Und weil da schon so schöne senkrechte Teilungsnähte drin sind, kann man da gleich noch die Cabanjacken-typischen Eingrifftaschen zwischensetzen.
Dann noch meine üblichen Änderungen, Länge, FBA, Ärmel erweitern - fertig! (ab und zu denke ich, dass ich mit selber konstruieren fast schneller wäre)

Insgesamt habe ich eine richtige Matrosenjacke daraus gebastelt. Und die Knöpfe passen auch wunderbar dazu:





 Trägt sich gut. Auch im Auto. Und ich sehe darin aus wie ein russischer Matrose. Aber ein süßer!

Ich habe mir tatsächlich den Spaß gemacht, und die Knopflöcher von Hand gestickt. Das sollte ich wirklich mal öfter üben. Sie sind zwar nicht wirklich schlecht geworden, aber das geht bestimmt auch noch besser. 

Beim Ärmeleinsetzen habe ich übrigens eine neue Technik ausprobiert, von der ich im Hobbyschneiderinnenforum gelesen hatte. Anstatt den Ärmel mit zwei Reihen langer Steppstiche einzuhalten, steppt man einen diagonal geschnittenen Streifen eines voluminösen Stoffs in der Länge, die die Armkugel zum Einsetzen in das Armloch haben muss (am Jackenkörper ausmessen) in dem Bereich der eingehalten werden soll auf die Nahtlinie. Ich habe dazu einen hier noch rumliegenden Fleecestoff genommen. Einmal gedehnt festgesteppt zieht er sich anschliessend wieder zusammen und hält dabei die Armkugel ein. Und man spart es sich, einen separaten Ärmelfisch einzunähen, den Job übernimmt das Fleece gleich mit. Das Ergebnis kann wirklich überzeugen, mich jedenfalls - ich finde es sehr passabel.

Ich habe übrigens den Eindruck, dass die Burda-Armlöcher lange nicht mehr solche infernalischen Riesenteile sind, wie sie es einmal waren. Mit dem Armlochumfang bei dieser Jacke hier war ich out-of-the-box sehr zufrieden. Angenehm hoch geschnitten, ohne einzuengen. Letzte Woche habe ich sogar mal einen aktuellen Blusenschnitt von Burda genäht, wo ich mich dazu bewegt sah, das Armloch sogar um 4 Zentimeter im Umfang zu erweitern. Mehr zu dem Blusenschnitt gibt es demnächst.



Dienstag, 6. November 2012

Kleid Burda Nr. 138-112012-DL

Das Perwoll-Modell aus der November-Burda hatte es mir angetan. Und dann gab es das noch als kostenlosen Download. Und dann war auch noch Stoffmarkt. Und was sollte mich da noch aufhalten ...

So ist also diesen Sonntag dieses schöne Kleid entstanden:


(ich habe das Bild noch ein wenig aufgehellt, damit man die Fältelung sehen kann)

Die Ärmel habe ich auf 1/1 Ärmel geändert, 3/4 Ärmel kann ich nicht ausstehen, das sieht immer irgendwie so aus, als wäre ich aus dem Keidungsstück rausgewachsen. Und ich habe den Reißverschluss in die Seitennaht verlegt, seit die Kammerzofe mit dem Gärtner durchgebrannt ist, finde ich Reißverschlüsse in der Rückennaht irgendwie unpraktisch.
Der Schnitt musste natürlich wieder die gängigen Änderungen erfahren, eine FBA, je 2 Zentimeter in der Länge über der Taille, unter der Taille und im Oberschenkelbereich einfügen, damit kriege ich die Burda-Schnitte gut in Form für mich. Auch wenn die FBA und Verlängerung des Oberteils wegen der Fältelung nicht ganz einfach war.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ultrabequem und gleichzeitig ziemlich schick. Ein echtes Wohlfühlmodell.

Und man sieht damit glücklicherweise in Wirklichkeit nicht so schwanger aus wie die Dame auf dem Modellfoto.

Montag, 15. Oktober 2012

Kuscheljacke Burda 126-012011

Hatte ich nicht neulich erst gesagt, dass ich wohl mal eine neue Kamera bräuchte? Das hat die gehört! Bestimmt! Auf jeden Fall hat sie Samstag die Zusammenarbeit aufgekündigt und spuckt nur noch Bilder in dieser Art hier aus:


Ich bin doch kein Streifenhörnchen! Wie gut, dass wir ja in einer Überflussgesellschaft leben und der beste aller Foto-Profigrafen auch noch seine Kamera zur Hand hatte. So habe ich noch ein präsentables Foto von der Kuscheljacke 126 aus Burda 01/2011 bekommen können:

Wie man vielleicht sehen kann habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Im Gegensatz zu sonst habe ich diesmal die Gesamtlänge mal gekürzt statt sie zu verlängern. Verlängert habe ich nur die Ärmel um die üblichen 4 Zentimeter. Ausserdem habe ich den Kragen nicht nach aussen umgeschlagen sondern quasi wie einen Besatz innen befestigt. Dieser Schritt war dem Stoff geschuldet. Es handelt sich um eine nicht ganz so alte Altlast von einem Stoffmarktbesuch, ich glaube vorletztes Jahr, ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Ein toller Stoff, so angora-flauschig auf der Aussenseite, aus dem ich eigentlich ein Kleid machen wollte. Dann kam mir ein Angebot aus der Hamburger Wollfabrik dazwischen, ein graues Angora/Merino-Mischgarn, aus dem ich das geplante Kleid dann lieber gestrickt habe. Da ich keinesfalls 2 graue Angora-Kuschelkleider gebrauchen kann, ist der Stoff dann auf unbestimmte Zeit in den Schrank verbannt worden. Und da der nächste Stoffmarkt schon wieder vor der Tür steht ... Naja, da muss man mal vorher ein bisschen aufräumen. Lange Rede, kurzer Sinn, der Kragen ist also nach innen umgeschlagen. Und zwar, weil dieser Stoff zwar von außen grau und flauschig ist, von innen aber mit einem weissen Baumwollfaden plattiert. Das kenne ich zwar so vom Maschinenstricken, hatte es aber noch nicht bei einem gekauften Stoff gehabt. Der Vorteil davon liegt auf der Hand, respektive auf der Haut, die Baumwollschicht krabbelt einen lange nicht so wie der Angora-Flausch. Nachdem ich allerdings meinen Autositz betrachtet habe, nachdem ich in der Jacke draufgesessen hatte, habe ich fast bedenken, ob ich nicht die falsche Seite nach aussen getan habe ... das fusselt schon ganz schön.
Der Schnitt ist übrigens meiner Meinung nach ganz hervorragend anfängertauglich, das Teil kann man an einem faulen Sonntagnachmittag bequem zusammenfummeln. Ist ja auch nicht wirklich viel dran zu machen. Und jetzt, wo es langsam frisch draussen wird, ist so ein Teil zum drin einwickeln wirklich schön zu haben.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Meine Nähmode 3/2012 Modell 46 - Simplicity 2554

Und nun das letzte der von mir genähten Teile aus der aktuellen "Meine Nähmode 3/2012", das Modell 46, ursprünglich erschienen als Simplicity 2554. Als allfällige Änderung war natürlich wieder eine Verlängerung von Leibteilen und Ärmeln nötig.

Eine interessante Ausschnittlösung ist das! Die gefällt mir hervorragend! Die Ärmel sind allerdings sehr voluminös, das ist fast ein bisschen viel für meinen Geschmack, zumal die oben noch ein ganzes Stück eingehalten sind, um in die ohnehin schon riesigen Armlöcher zu passen. Aber überwiegend doch eher Daumen hoch für das Shirt. Zur Zeit trage ich es ohnehin mit einer farblich passenden Alpakastola, es ist ganz schön frisch geworden, da fällt das alles nicht so auf.

 Unter Umständen werde ich die Ausschnittlösung noch mal an einem Shirt mit schmaleren Ärmeln versuchen. Der Ausschnitt ist nämlich wirklich super.

Meine Nähmode 3/2012 Modell 28 - Simplicity 2766

Auch in der "Meine Nähmode 3/2102" war dieser schöne Shirt-Schnitt, der ursprünglich als Simplicity 2766 erschienen ist.

Ich mag diese Form sehr, vor allen Dingen die glockigen Ärmel mit dem schmalen Bündchen.

Ich habe sowohl den Leibteil als auch die Ärmel etwas verlängern müssen.

  

Der Schnitt wurde gleich abgeheftet. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich davon noch ein paar mehr Teile machen werde. 

Meine Nähmode 3/2012 Modell 15/16 - New Look 6648

Und weil ich gerade so schön dabei bin ...

Hier kommt nun der erste Teil meiner Ausbeute aus der aktuellen "Meine Nähmode 3/2012"

Es handelt sich um eine Mixtur aus Modell 15 und 16, der Schnitt ist ursprünglich als New Look 6648 erschienen.

Da er nur bis Gr. 42 geht, habe ich es "on the fly" eine Nummer größer gradiert, was nicht schwierig war, weil der Schnitt überaus simpel ist, Vorderteil - Rückenteil - unterer Bund, mehr ist da nicht dran. Ein wenig verlängert habe ich Leib und Ärmel natürlich noch, das ist bei mir ja immer angeraten.

Hier das Ergebnis:


Ein lässiges Teil zum schnell mal überwerfen. Ich mag die Shirts aus "Meine Nähmode", auch wenn der Name immer noch zum Weglaufen trutschig ist.

Pattern Magic 3 - 2 gleicher Art

Wie ich ja schon vor etlicher Zeit in einem Kommentar zu Marions diesbezüglichen Blogpost erwähnt habe, wollte ich, sobald ich wieder mal bei wien2002 bestelle, mir da einen Lycra mitbestellen, um dieses Shirt aus dem Buch Pattern Magic 3 auch mal als fertiges Modell nazuchnähen, und nicht nur als Probestück. Hat ein bisschen länger gedauert.

Ich hatte also schon ein Probemodell genäht, das mir aber ziemlich deutlich gezeigt hat, was ich für das richtige Stück anders machen wollte. Dieses Schnittmuster ist im Original eher was für die etwas flacher gebaute Frau, was fast schon eine Untertreibung ist. Und dass da der untere Rand vorne so kurz und hinten so lang ist, das sieht auch nicht so dolle aus. Also erst mal fröhlich ein wenig angepasst:

Kurz zusammengefasst: Vordere Mitte aufgespreizt, Vorderteil verlängert, Vorderteilärmel verlängert. Hinteres Teil in der Länge gekürzt, die aufgespreizte Menge der Vorderteilmitte ungefähr an der Seitennaht wieder rausgenommen. Die Änderung am hinteren Halsausschnitt ist mir leider zu spät eingefallen, die ist beim fertigen Modell noch nicht drin. Wenn ich das nochmal nähen würde, dann würde ich aber auch noch den hinteren Halsausschnitt wie abgebildet vertiefen.

Lange Rede kurzer Sinn, hier also mein geändertes Shirt:



Man kann es also tatsächlich tragen. Und es ist definitiv eine Machart, die ins Auge fällt. 

Noch mal ein Foto von Burda-7127

Endlich bin ich noch mal dazu gekommen, noch ein Foto von dem Kleid machen zu lassen:


Man sieht die Fältelungen ein bisschen besser als auf dem anderen Bild. Aber irgendwann ist wohl mal eine bessere Kamera fällig.

Montag, 24. September 2012

Strickmaschinenkurs auf dem German Ravelry Meeting 2012

Letztes Wochenende war endlich das German Ravelry Meeting 2012 in Bonn. Es war wirklich ganz toll organisiert und hat mir sehr gefallen. In dem Hotel findet lustigerweise auch das LIMS-Forum statt, an dem unsere Firma regelmäßg teilnimmt. Die sind da also auf Tagungen gut vorbereitet. Und es war wirklich sehr nett gemacht. im großen Saal das Plenum, in der Lobby die schönen Wollstände und das Kaffebuffet, für die Verpflegung war im Restaurant gesorgt, jeder bekam ein Tütchen mit einer Übersicht über die Veranstaltungsablauf und den Veranstaltungsort und auch ein Namensschild zum selbstbeschriften hat nicht gefehlt.
Mit einer Strickforumsbekannten zusammen habe ich einen Strickmaschinenkurs gegeben. Wir hatten einen schönen hellen Raum dafür, der für die 4 mitgebrachten Strickmaschinen wie gemacht war.


Ich habe leider vollkommen vergessen, vom Kurs selber Fotos zu machen, das Bild oben ist noch von den Vorbereitungen. Der Kurs selber hat mir auch gut gefallen, ich hoffe, den Teilnehmerinnen auch, und ebenso hoffe ich, dass wir deren Erwartungen an den Kurs erfüllen konnten. Es ist schon ein recht ambitioniertes Unterfangen, zu versuchen einer größeren Gruppe von Strickmaschinennovizinnen in 2 Stunden die Grundlagen beizubringen. Wir hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun, sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Aber ich denke schon, dass wir wenigstens einen ersten Einblick in das Thema vermitteln konnten. Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, dass das Thema auf so reges Interesse gestossen ist, nachdem es im letzten Jahr im Vorfeld des Frechener Treffens von der dortigen Organisation ja hieß, Maschinenstricken würde doch niemanden interessieren.

Es war natürlich ein heilloses Geschleppe, die gesamte Ausrüstung hin und her zu transportieren. Ich war Sonntag Abend heilfroh, als ich alles wieder in der Wohnung und wegsortiert hatte. 
Aber es gab ja auch eine ganz tolle Entschädigung für die Mühen der Kursleiterinnen, in Form von ganz liebevoll gepackten Dankeschön-Tüten:


Und, wie man eindeutig sehen kann, so schön friedafarben! Ich habe mich sehr darüber gefreut, nochmals ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren und an Chanti für die tolle Organisation! Und natürlich auch ganz besonders herzlichen Dank an Susanne, mit der ich den Kurs zusammen geleitet habe, es war eine ganz tolle Zusammenarbeit!

Mittwoch, 19. September 2012

Kleid Burda 7127-V

Das Kleid 7127-V aus dem aktuellen Burdakatalog hatte es mir ja gleich beim ersten Anblick angetan. Allerdings war ich mir nicht ganz sicher, dass das dann auch tatsächlich gut aussieht, wenn das eine reale Person anzieht. Und ausserdem muss der Schnitt für mich eine FBA mit 4 Zentimetern in der vorderren Taillenlänge erhalten und auch sonst noch mindestens an 4 Stellen in der Länge angepasst werden. Daher habe ich dann ungefähr 2 Meter des edlen Bomull von Ikea geopfert (für Ikea-Family-Mitglieder gerade für 1 EUR/m zu haben *hust*) um mir vom angepassten Schnitt erst einmal ein Nesselmodell zu machen. Wunder über Wunder, der weisse Lappen gefiel mir dann so gut, dass ich in mein Lieblingsstoffgeschäft hier in Frechen gestürmt bin, um mir einen passenden Stoff auszusuchen. Und auch gleich gefunden habe (die sind echt klasse sortiert, ich bin da noch nie ohne einen meine Erwartungen erfüllenden Stoff rausgekommen, wenn ich mit Vorsatz da reingegangen bin!). Es ist ein netter dunkelroter Viscose-Crêpe geworden. Auch noch gerade im Angebot. Was will man mehr?


Das ist also das fertige Modell. Man ist damit schon ziemlich formell angezogen - unter Jeans-Trägern fällt man damit garantiert auf. Ausser den oben schon angesprochenen Änderungen in Form von FBA und Längenanpassung habe ich die Schulterpolster weggelassen, die sind bei meinen geraden Schultern recht überflüssig, und ich habe das Kleid auch noch gefüttert an Leib- und Rockteil. Die Ärmel sind ungefüttert geblieben. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum für so einen eleganten Fummel kein Futter vorgesehen wird. Das rundet den Sitz doch vorteilhaft ab und fällt auch schöner damit. Aber vielleicht denkt man bei Burda, dass das zu kompliziert für den geneigten Hobbyschneider ist. Oder war zu faul, den Futterschnitt zu erstellen. Denn das Futter kann man ja schlecht auch mit den Falten vorm Bauch nähen. (Kommentar vom Kollegen zu diesen Falten: Du  hast das da aber nicht versehentlich falsch gebügelt? *arghl*). Ich habe da also ein bisschen improvisieren müssen. War aber nicht sonderlich schwierig. Und wie gesagt, der Sitz gewinnt dadurch.

Dienstag, 18. September 2012

Das Tuch Seigaiha

Es handelt sich hierbei um mein letztes Mitnahmeprojekt, das mich in den letzten Wochen stets überall hin begleitet hat, ein Tuch namens Seigaiha

Es zog sich wie Kaugummi ... aber irgendwann waren die 175g Sockengarn, die ich benötigt habe, doch verstrickt. *uff* 


Und ich werde in absehbarer Zeit erst mal mehrere Bögen um verschränkte Maschen machen.

 Aber schön ist es ja schon geworden. 
Aber ich muss mir jetzt ein neues Mitnahmeprojekt suchen.

Mittwoch, 12. September 2012

Wo die kleinen Wolken herkommen

Solltet ihr Euch schon mal gefragt haben, wo im Rheinland die kleinen Wolken herkommen, hier ist die Antwort:



Sie werden natürlich in den zahlreichen Wolkenfabriken hergestellt.

Nee, ernsthaft, das sind die Kraftwerke Frimmersdorf, Neurath (die beiden Werke in der Mitte) und Niederaussem letztes Wochenende von der Sophienhöhe (der Abraumhalde des Tagebaus Hambach) aus gesehen. Wenn man sich einmal umdreht, kann man auf der entgegengesetzten Seite auch noch das Kraftwerk Weisweiler sehen. Ich weiss immer nicht, ob ich die Dinger spannend oder gräuslich finden soll.

Mittwoch, 29. August 2012

Dinge ohne Augen sind gruselig

Es wird ja oft gesagt, dass Dinge ohne Augen gruselig seien (z.B. hier). Manchmal sind aber auch Dinge mit Augen gruselig.

So schickte mir gerade ein wohlmeinender Mitarbeiter folgendes Bild, weil er meinte, bei dem Elefanten würden ja wohl die Augen fehlen:


Hier bitte hysterisches Kreischen einfügen. 

Dienstag, 28. August 2012

Elefantös!


Ein Mitbringsel für die Nichte:


Das Schnittmuster stammt aus dem Hobbyschneiderinnen-Forum.

Wer bietet weniger?

Ich mag das Spiel Set. Und ich mag das Online Set-Spiel.

Aber heute habe ich es mit der Lösungsgeschwindigkeit wirklich übertrieben.


Sonntag, 19. August 2012

ach ja, die braune Tasche!

Ich bin ja noch Fotos von der fertigen braunen Tasche schuldig. Die ist schon seit Dienstag fertig, aber irgendwie war wenig Zeit, aber heute kann man ja nicht viel anderes machen, als rumzuliegen und den Computer zu betatschen, also die ideale Gelegenheit, die Fotos mal hochzuladen.

Tadaa, hier ist die Tasche!


Wie man sieht, war die Antwort auf die Frage Paspel oder nicht definitiv Paspel. 

Besonders stolz bin ich auf die Lösung für die Längenverstellung, die trivial ist und die hier noch vorhandenen Messing D-Ringe noch an der Tasche unterbringen konnte:


Ich mag Messing-Beschläge, die erinnern immer so schön an Steampunk.

aber das wäre doch nicht nötig gewesen ...

Waaaaaaaaarm!


 Und das war im Schatten. 

Dienstag, 7. August 2012

Dinge die da kommen werden

Zur Abwechslung mal eine Tasche *winke-winke Frau V. aus P.*

 Ich finde den Verschluss so klasse.


Paspel oder nicht, das ist hier die Frage ...  aber das wird sich morgen oder übermorgen schon finden. Einfach mal probieren wie es aussieht.
Die Idee stammt übrigens von einem Bild der Tasche "Marie" aus dem Buch "Tolle Taschen selbst genäht", das ich mal im Hobbyschneiderinnen-Forum gesehen habe. Die Ähnlichkeit wird aber nicht übertrieben frappierend, glaube ich. Ich bin gespannt wie meine Ideen für den Schulterriemen fertiggestellt und in echt aussehen werden. Vorstellen kann man sich ja immer viel.

Montag, 6. August 2012

Andere Länder, andere Wörter

Bei Ikea stolpert man ja manchmal über ganz poetische Warenbezeichnungen, die dann die seltsamsten Assoziationen auslösen ...


Das scheint wohl das schwedische Wort für Sandkuchen zu sein. Ich hätte mir spontan etwas anderes darunter vorgestellt.

Sonntag, 29. Juli 2012

Torta della Nonna, ein italienischer Mürbteigkuchen mit zitroniger Cremefüllung


Hier mal das für meinen Geschmack optimierte Rezept für diesen leckeren Kuchen:

Zutaten:

Für den Teig:
2 Eier
300g Mehl
150g Zucker
100g Margarine 
1 TL Backpulver 

Für die Creme:
2 Eigelb
700ml Milch
3 kräftig gehäufte EL Speisestärke (bei Bedarf auch mehr, die Creme muss fest genug werden!)
3 EL Zucker
2-3 Tütchen geriebene Zitronenschale oder Zitronenaroma
u.U. etwas Vanillezucker oder Vanillearoma

gestiftelte Mandeln (im Original nimmt man Pinienkerne) und Puderzucker zum Bestreuen
 
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig zubereiten und in den Kühlschrank stellen. 
Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.  

Für die Creme die Speisestärke mit etwas Milch im Schüttelbecher ordentlich mischen, bis keine Klumpen mehr darin sind. Die restliche Milch mit dem Zucker zum Kochen bringen, dann die Stärkemischung einrühren, gut durchrühren und noch einmal aufkochen lassen, bis es puddingartige Konsistenz hat. Die Creme etwas abkühlen lassen (sonst könnten gleich die Eier gerinnen!) und dann die 2 Eigelb und die geriebene Zitronenschale / das Zitronenaroma gründlich mit dem Schneebesen untermischen. Wenn gewünscht auch Vanillearoma zufügen. 

Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen und in zwei Teile teilen. Mit dem einen Teil eine eingefettete Springform (am besten 24cm, 26cm geht aber auch) so auskleiden, dass ein hoher Rand entsteht. Dort dann die Creme rein geben. Aus der zweiten Hälfte des Teiges formt man nun einen flachen Deckel, der den Durchmesser der Backform hat (Arbeitsplatte gut bemehlen, sonst klebt das fest). Den Deckel schneidet man in 4 Viertel (sonst schafft man es garantiert nicht unfallfrei, den Deckel auf den Kuchen zu bekommen), die man als Deckel einzeln auf die Creme legt. Den Deckel gut am Rand festdrücken. Den Kuchen mit den Mandelstiften bestreuen und ca. 30 Minuten bei 175°C Umluft auf dem unteren Einschub backen. Nach dem Backen und Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. 

Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er vor dem Verzehr 1-2 Tage im Kühlschrank durchziehen kann.

Montag, 23. Juli 2012

Piep-Piep mein Vögelchen

Ich gebe zu, "Piep-Piep mein Vögelchen" lässt nun nicht unbedingt darauf schliessen, dass sich dahinter eine Lochmusterjacke verbirgt. Bei dem Garn handelt es sich aber mal wieder um eine Wollmeise, diesmal die Lace-Variante, die mir letztes Jahr zu Weihnachten in Form eines 300g Stranges zugeflogen ist. Lange habe ich überlegt, was ich mit dem schönen Garn wohl machen sollte, es sollte ja entsprechend gewürdigt werden, und ein schnödes Strickstück ohne Pepp kam dafür ja nicht in Frage. 2 Tücher daraus zu stricken wäre zwar möglich, aber auch nicht eben einfallsreich gewesen.
Da nun aber der Sommer dieses Jahr so unsommerlich ausfiel und ich noch diesen rosa Rock da hatte, zu dem ich noch etwas wärmendes hätte gebrauchen können, habe ich beschlossen, dass ich einfach eine Jacke daraus mache.

Und wegen der speziellen Würdigung habe ich mich dann schön in Designaknit 8 ausgetobt.


Falls sich einer wundert, was diese vielen Teile zwischen Front und Rücken sind, das ist ein Schösschen das quer gestrickt wird und abwechselnd Partien mit verkürzten Reihen für die Formgebung und Musterstreifen enthält. Dazu musste ich das Lochmuster Nr. 142, das ich verwenden wollte, erst mal im Musterdesigner von DK8 quer legen. Geht leider nicht automatisch, daher Handarbeit. Und dann habe ich es auch gleich noch für die beiden schmaleren Musterstreifen aufgesplittet. Und so sieht das ganze dann gestrickt aus:

 Das Vorderteil sollte auch noch ein Muster bekommen. Da ich aber auf die Idee verfallen war, die vordere Jackenkante geschwungen zu machen, damit man den hohen Bund von dem Rock auch gut sehen kann, konnte ich das Lochmuster leider nicht einfach gerade hochlaufen lassen. Also wieder eine Portion Handarbeit:


Gestrickt sieht das dann so aus:



Man kann also ein Lochmuster durchaus mit ein wenig Gewalt auch um die Ecke biegen ... 
Der Rest der Jacke war dann eher unspektakulär vom Design her. Etwas abenteuerlich war dann aber wieder das Stricken selber, da DK8 ein wenig eigenwillig bei der Umsetzung des Musters am Schösschen war. Ich glaube, das mag nicht so gerne, wenn man Lochmuster spiegelt. Auf jeden Fall hat es mir die Schlittentouren von Strickschlitten und Lochmusterschlitten gelegentlich durcheinander geworfen. Aber nichts, was man nicht notfalls mit ein wenig Nachdenken wieder auf die Reihe kriegt. Etwas unangenehmer war, dass ich gelegentlich mal mitten im Lochmuster einen Fadenriss hatte, was mittelschwerde Tobsuchtsanfälle und hektische Rettungseinsätze zur Folge hatte. Liess sich aber alles wieder hinfrickeln. 

Die letzte Herausforderung bestand dann darin, die Bündchen von Hand in kraus rechts mit Nadelstärke 2 zu stricken (daher der Anschlag auf Kontrastgarn auf dem Bild oben), ohne dabei in tiefen Schlaf zu fallen ... Ich hätte zwar den KG nehmen können, wie ich es bei den Ärmeln getan hatte, mag aber gestückelte Bündchen nicht unbedingt, und da  das ja eine überschaubare Menge an Maschen war ... Recht langweilig war es auf jeden Fall, was spätestens dann so richtig auffiel, als die 4 Knopflöcher förmlich zum Höhepunkt des Tages gerieten. 
Wen es interessiert: Ich nehme für Bündchen am Halsausschnitt und vorne an Jacken fast immer 10% weniger Maschen als von der Maschenprobe her für die Länge der Kante berechnet werden würde. Je nach Material vielleicht so gar noch ein paar Maschen weniger. Das verhindert, dass die Kante labberig wird. 

Das Ergebnis entschädigt mich aber für sämtliche Mühsal (die nicht wirklich übertrieben mühselig war):



Der Sitz ist gut und das ganze Teil sieht ziemlich so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Und ich habe auch den Eindruck, dass der schöne Strang genug gewürdigt wurde. Verbraucht habe ich 265g von den vorhandenen 300g.

Donnerstag, 19. Juli 2012

German Ravelry Meeting 2012 in Bonn

Heute möchte ich Euch auf das German Ravelry Meeting hinweisen, dass dieses Jahr vom 22.-23. September 2012 im Günnewig Hotel Bristol in Bonn staffinden wird.

Warum ich das mache wollt Ihr wissen? Ganz einfach, ich gebe dort mit einer Strickforumskollegin (susannekris) zusammen zwei Kurse zum Thema Strickmaschine.

Das komplette Kursprogramm der Veranstaltung könnt Ihr Euch hier ansehen:

http://chantimanou.de/grm/kurse/

dort gibt es auch den Link zur Anmeldungsseite.

Die beiden Kurse finden also am Samstag und am Sonntag jeweils um 14:00 Uhr statt.

Es sind noch Plätze in beiden Strickmaschinenkursen frei, es würde mich freuen, wenn wir die noch voll kriegen könnten. Vielleicht hat jemand von Euch ja Interesse daran, sich von mir mal was zum Thema erzählen zu lassen, dann wäre das die perfekte Gelegenheit!

Sonntag, 15. Juli 2012

Sonntag, 24. Juni 2012

Simplicity Schnittmuster Jersey-Shirt 2181 - drittes Modell

Als krönender Abschluss der Simplicity-Trilogie kommt jetzt auch noch das Modell 56 aus der Zeitschrift "Meine Nähmode Sommer 2012"


Genauso wie das andere Modell zuvor fällt es recht kurz aus, also wer es nachschneidern möchte verlängert es tunlichst. 

Das Teil macht einen tollen Busen, ich habe die Streifen dazwischen laufen lassen und nicht drüber, das formt schön. Auf jeden Fall habe ich mich damit gestern in der Stadt sehr wohl gefühlt.

Ich konnte nicht widerstehen und habe Freitag noch ein kleines Stück Jersey geholt, damit mache ich dann das Modell 53 und das Modell 56 noch mal. Schon schlimm, dass die da immer so schöne Reststücke haben, auf dass man immer mehr mitnimmt als man eigentlich geplant hatte ...

Freitag, 22. Juni 2012

Simplicity Schnittmuster Jersey-Shirt 2181 - zweites Modell

Es ist ja nicht so, als wären nicht Jersey und Zeit noch in grösserer Menge vorhanden ...

So habe ich denn noch das Modell 54 aus der Zeitschrieft "Meine Nähmode Sommer 2012" (siehe vorheriges Posting) gemacht.


Fand auch allseits grossen Anklang, der Tenor war sogar, dass es besser ist als das Modell 53 von gestern. Trägt sich auch sehr bequem. Das einzige Manko ist, dass ich die ganze Zeit versucht bin, an der Drapierung herumzuzupfen, da die nur einfach obenauf liegt und in der Mitte nicht weiter fixiert ist. 

Das Shirt fällt etwas legerer aus als das vorherige, wenn man im Zweifel ist, welche Größe man zuschneiden soll, dann würde ich empfehlen, die kleinere zu nehmen. Ausserdem ist das Teil wirklich sehr kurz! Ich habe schon 4cm am Saum zugegeben gehabt, aber das hätten gerne nochmal 4 mehr sein können.  Naja, richtig zu kurz ist es nicht, aber ein bisschen länger wäre ein bisschen besser gewesen.

Als nächstes kommt dann noch Modell 56 dran, zugeschnitten ist es schon.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Simplicity Schnittmuster Jersey-Shirt 2181

Am Zeitschriftenstand hat mich die Zeitschrift "Meine Nähmode 2/2012" mit der Auswahl an enthaltenen Schnitten dazu bewegt sie mitzunehmen, obwohl der Titel ja ungefähr so sportlich-beschwingt klingt wie "Meine Gehhilfe".
Primäres Objekt der Begierde war für mich das Modell 53, das auch als Einzelschnitt (naja, mehrere Schnitte in der Packung) von Simplicity unter der Nummer 2181 zu haben ist. Es gab anfängliche Schwierigkeiten, geschuldet der Tatsache, dass das Heft leider nicht das Schnittteil Nr. 1 enthält und ich mir das erst per email beim Verlag anfordern musste (Tipp für Leute, die das Heft auch noch kaufen oder schon gekauft haben: Man kann sich in der Zwischenzeit hier das fehlende Teil als PDF-Datei zum selberpuzzlen herunterladen). Als das Teil da war, habe ich den restlichen Schnitt von dem nicht sehr übersichtlichen Schnittmusterbogen kopiert. Das Kopieren war nicht unbedingt einfach, da der Bogen wirklich sehr eng bedruckt ist, und ich habe auch leider nicht alle Passzeichen finden können. Egal. Nach eingehender Konsultation meines Jersey-Vorrates habe ich mich entschieden, dass ich den hellblauen und den farblich dazu passenden blau-gemusterten zuschneiden wollte. Mit etwas gesundem Menschenverstand kriegt man glücklicherweise die Schnittteile zusammengesetzt, auch ohne dass man alle Passzeichen vorliegen hat:


Der Schnitt lebt davon, dass man ihn aus wirklich elastischem Material macht, am besten sogar bi-elastisch, ein einfacher Baumwolljersey ohne Elastan ist meiner Meinung nach nicht geeignet.
Änderungen in der Taillenlänge oder gar eine FBA lassen sich aufgrund der ausgeklügelten vorderen Seitenteile nicht unbedingt ohne viel Nachdenken durchführen (jedenfalls würde ich das nicht gerne versuchen wollen *grusel*), Änderungen in der Breite sind dagegen wahrscheinlich leichter möglich, wenn man verstanden hat, welches Ende von den Seitenteilen am Schluss wo zu liegen kommt. Ich habe den Schnitt fast ohne Änderungen direkt vom Bogen benutzt und nur unten am Saum 4 cm Länge zugegeben. Und anstelle des zusammengenähten Bändchens vor der Brust habe ich dort eine Schleife gemacht. So lässt sich notfalls die Weite noch ein bisschen regulieren.

Im Hobbyschneiderinnen-Forum wurde zwar angedeutet, dass die Simplicity-Schnitte für "grosse Grössen" (der Schnitt war so ausgezeichnet) recht weit ausfallen würden, das kann ich aber für diesen hier nicht bestätigen.

Der Schnitt hat mich vom Endergebnis her wirklich postiv überrascht. Das ist endlich mal was anderes als das drölfzigste langweilige T-Shirt. Ich bin heute morgen auch gleich darauf angesprochen worden, es ist also anscheinend ein Hingucker.

Leuten, die vor unauffindbaren Passzeichen nicht zurückschrecken, denen kann ich diesen Schnitt aus der Zeitschrift wirklich empfehlen. Alle anderen können sich bei Bedarf den Einzelschnitt zulegen, da dürften dann auch die Passzeichen leichter zu finden sein.

PS: Ich sehe gerade, andere Menschen sind tollkühner als ich ... Eine kurze Anleitung für eine FBA für dieses Modell findet sich hier.

Sonntag, 10. Juni 2012

Burda NR. 113C-052012-DL

Und noch ein Rock ... Diesmal auch unter Vernichtung von Teilen des gesammelten Jersey-Vorrats.

Der Rockschnitt gefiel mir auf den ersten Blick, als er im Burda-Newsletter vorgestellt wurde. Da mir der vorhergehende Schnitt aus der gleichen Ausgabe auch schon gefiel, durfte das Heft dann mit nach Hause kommen (gekauft auf dem Flughafen Köln-Bonn, als wir auf dem Weg nach Verona waren).


Man sollte nur nicht erwarten, dass die Falten so schön crisp wie auf den Fotos im Heft aussehen ... Wenn man sich damit abfindet, dass die Falten dahin rutschen, wo sie hinrutschen möchten, dann ist der Rock aber ganz bequem. Und man sollte sich damit abfinden, sonst ist man nämlich die ganze Zeit nur am rumzuppeln.

Weil von dem Stoff noch genug da war, habe ich auch noch ein Top dazu gemacht, quasi als zweiteiliges Kleid.

Jetzt brauche ich nur noch das passende Sommerwetter.

Burda NR. 125-052012-DL

Zufällig hat mich ein Reststück von elastischem Rockstoff im Stoffladen angesprungen (wie konnte das nur passieren!?) Und der passende Schnitt liess auch nicht lang auf sich warten, der war in der Mai-Burda bei der Strecke mit der unsäglichen "Tennismode" (Gelegentlich auch Kittelschürzen-Show genannt). Aber dieser Rockschnitt, der hatte echt was.


Der Schnitt ist zwingend auf einen elastischen Stoff angewiesen, gerade unten am Saum ist das Teil sehr eng, es ist nämlich kein Gehschlitz vorgesehen. Große Schritte macht man damit eher nicht (im Zweifelsfall sollte man vielleicht einen Schlitz einplanen). Aber der Rock ist ja auch nicht wirklich zum Tennisspielen gedacht ... Sonst gefällt mir das Teil aber recht gut, er durfte auch schon mal mit auf die Arbeit

Jetzt sind die Jerseys dran

Von den letzten beiden Stoffmärkten sind noch diverse Jerseys hier "auf Halde". Die sind jetzt in nächster Zeit fällig. Den Anfang habe ich schon mit einem lila Coupon von dem Stand mit den unglaublich vielen Coupons gemacht. Am längsten dauert es eigentlich bei solchen Simpelsachen, einen halbwegs ansprechenden Schnitt zu finden, der einem nicht komplett öde erscheint.

Dies ist nun das Ergebnis meiner Überlegungen und Kritzeleien auf Schmierzetteln:


Wenigstens was in einer Art, die ich so noch nicht hatte. Den Schnitt habe ich übrigens flott mit dem Garment Designer zusammengestoppelt. 

Dienstag, 5. Juni 2012

Wie meinen?

Von diesem Haushaltsgerät habt Ihr bestimmt vorher auch noch nix gehört gehabt:

Das Versalzerle!


Na gut, ein Tippfehler. Eigentlich müsste da Versalzerkle stehen. Um genau zu sein Uni-Versalzerkle-inerer. Aber so ein Versalzerle klingt doch viel netter. Man kann es bestimmt ganz wunderbar nehmen, wenn man jemandem die Suppe versalzen will. Ich glaube, ich möchte eins haben ...

Freitag, 1. Juni 2012

Knotenrock

Und der Rock ist nochmal aus dem dünnen Jeansstoff entstanden. Und war mit in Italien auf Urlaub.


 Ein kleinbisschen fliessender wäre vielleicht noch ein kleinbisschen besser, aber der ist schon ganz in Ordnung, den werde ich diesen Sommer wohl öfter tragen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Und noch ein Ausflugstipp

Wer sich um die Pfingstzeit mal in Köln befindet und Natur mag, dem sei der Forstbotanische Garten im Süden der Stadt ans Herz gelegt. Ich quengel jedenfalls gerne jedes Jahr mal einen Besuch um diese Jahreszeit an.
Die Farbenpracht spricht für sich.





 Genau das richtige für Leute, die vor dem Garnregal wegen der Farben schon völlig hypnotisiert stehen bleiben. 

Aber eigentlich waren wir da wegen der Rhododendronschlucht. 


Und wegen der Pfingstrosenwiese.


 Leider ist es nicht immer ganz leicht, einen Zeitpunkt für beides zu finden, meist sind die Rhododendren schon ein wenig um, während die Pfingstrosen noch nicht ganz da sind. Aber wir haben genug von beidem sehen können. 

Es gibt auch noch anderes dort zu sehen. 


 Einen spannenden Kontrast bietet ein Stück Heideland mitten drin. Eher karg, aber hat irgendwie was!

Und es gibt dort auch noch diverse Pfauen, die auch sehenswert sind.


Andere Damen mögen das anders sehen ...


Diesen beiden hier ging das Balzverhalten anscheinend jedenfalls am puscheligen Pöscher (norddeutsch für Hintern, falls Ihr Euch fragt) vorbei. 

Und weil es quasi auf dem Rückweg liegt, haben wir noch einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark gemacht. Immerhin hiess es ja, dass die schottischen Hochlandkühe im Mai ihre Kälber kriegen sollten. Keine Kälber. Hmmm. Vielleicht war das ein Irrtum? Oder die kommen noch. 

Aber es gab wenigstens Zicklein und Lämmer anzusehen. Wobei mich dieses hier ein bisschen zum Grinsen gebracht hat. Mama war offensichtlich eines von den Kamerunschafen. 

 Jedenfall hing es da gelegentlich am Euter. Aber der Papa? Es wird doch nicht der Briefträger gewesen sein? Oder doch eher der Skuddenbock aus dem gleichen Gehege? *gg* die weissen Löckchen und die Hörnchen sprechen ja Bände. Und soviel kleiner, dass er da gar nicht hätte drauf kommen können, ist er ja auch nicht.